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Kelim

Ein Kelim ist nicht geknüpft, sondern gewebt: Der Schussfaden läuft im Wechsel über und unter der Kette und bildet das Muster direkt im Gewebe. Es gibt keinen Flor, der Teppich ist flach, leicht und auf beiden Seiten nahezu gleich – man kann ihn wenden, wenn eine Seite verblasst. Weil zwei Farbfelder nebeneinander nicht ineinandergreifen, entstehen an den Farbgrenzen die typischen kleinen Schlitze, und Muster bleiben notwendigerweise geometrisch. Kelims kommen aus Anatolien, Persien, dem Kaukasus und Zentralasien und liegen gut auf Teppichböden, unter Möbeln und an der Wand.

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