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Anatolisch & Türkisch

Anatolische Teppiche arbeiten mit dem symmetrischen Knoten, der um beide Kettfäden gelegt wird. Er ist stabiler als der persische asymmetrische Knoten, erlaubt aber weniger feine Zeichnung – deshalb ist die anatolische Formensprache geometrisch: Sterne, Haken, gezackte Medaillons, breite Bordüren. Die bekanntesten Herkünfte sind Uşak, Bergama, Konya, Kayseri und Hereke, letzteres seit dem 19. Jahrhundert für sehr feine Seidenarbeiten. Charakteristisch ist außerdem die Gebetsnische, der Mihrab, die den anatolischen Gebetsteppich sofort erkennbar macht.

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